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3. September 2012 1 03 /09 /September /2012 16:23

Verbraucher können seit 1. September über alle Waren, mit denen sie im Alltag zu tun haben, von den zuständigen Behörden Informationen verlangen. Damit der begrüßenswerte Vorstoß des Verbraucherinformationsgesetzes nicht zum Papiertiger wird, ruft die Verbraucherzentrale NRW Verbraucherinnen und Verbraucher auf, die sich nun bietenden Chancen rege zu nutzen: "Nur wer fragt, kann Antworten bekommen", appelliert NRW-Verbraucherzentralen­vorstand Klaus Müller, die neuen Rechte auf mehr Transparenz und Information aktiv zu nutzen.

Verbraucher können Informationen erhalten, über die Behörden aufgrund ihrer Aufgaben und Befugnisse verfügen. So können sie sich zum Beispiel bei Lebensmitteln nach deren Zusammensetzung, chemischen Zusatzstoffen, Grenzwertüberschreitungen bei Belastungen durch Pflanzenschutzmittel, dem Gehalt an risikobehafteten Inhaltsstoffen, nach Verstößen gegen Deklarationspflichten, nach irreführenden Angaben (Täuschungsschutz) oder nach Hygienemängeln in Gastronomiebetrieben erkundigen.

Bei anderen Produkten können Verbraucher nach allen sicherheitsrelevanten Informationen fragen, beispielsweise nach der Gefahr von elektrischen Schlägen, nach verschluckbaren Kleinteilen bei Spielzeug, ob Weichmacher verwendet wurden oder etwa Kettensägen gefährliche Mängel haben.

Allerdings: Dienstleistungen wie das Handwerk, Werkstätten, Friseure, Bankgeschäfte, Versicherungen sowie Kinderbetreuung bleiben bislang vom Informationsanspruch ausgeschlossen. Im Bereich der Finanzdienstleistungen ist der Rechtsanspruch auf Informationen im Informationsfreiheitsgesetz (IFG) festgeschrieben. Verbraucher können Informationen bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erfragen, allerdings nur unter sehr eingeschränkten Voraussetzungen. "Angesichts der Verwerfungen im Finanzmarkt muss die Finanzaufsicht dringend auf den Prüfstand. Verbrauchern muss der Zugang zu all jenen Informationen gewährt werden, die sie benötigen, um sich ein Bild über die Vertrauenswürdigkeit der Finanzunternehmen zu machen", fordert NRW-Verbraucherzentralenvorstand Klaus Müller auch hier verbraucherfreundliche Verbesserungen.

Alles Wissenswerte zum neuen Verbraucherinformationsgesetz und Hinweise, wie man die jeweils zuständigen staatlichen Stellen findet, gibt es unter www.vz-nrw.de/verbraucherinformationsgesetz.

 

Quelle: www.vz-nrw.de
Stand: 03/09/12

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31. August 2012 5 31 /08 /August /2012 15:54

Die Investitionsbereitschaft der Anbieter von Informationstechnologie und Telekommunikation (ITK) hat sich trotz Euro-Krise erhöht. Drei von vier ITK-Unternehmen (75 Prozent) haben 2011 in Deutschland investiert, im Jahr zuvor waren es noch 70 Prozent. Dabei ist die Ausweitung des Geschäftsbetriebes dominierendes Investitionsmotiv, gefolgt von Forschung und Entwicklung. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis einer speziellen Auswertung der KfW-Unternehmensbefragung 2012. „Im Vergleich zur Gesamtwirtschaft ist die Investitionsbereitschaft der ITK-Unternehmen überdurchschnittlich hoch“, sagt Heinz-Paul Bonn, Vizepräsident des BITKOM. „Eine große Zahl der Firmen befindet sich auch weiterhin auf Wachstumskurs.“ Im laufenden Jahr wollen 42 Prozent ihre Investitionen aufstocken, 46 Prozent wollen sie auf dem Vorjahresniveau fortführen.

Der Anteil der ITK-Unternehmen, die eigene Forschung und Entwicklung (FuE) betreiben, ist leicht auf 61 Prozent gestiegen (Vorjahr: 56 Prozent). Kleine und mittelständische Unternehmen mit einem Umsatz zwischen einer Million und 50 Millionen Euro setzen dabei überdurchschnittlich oft auf unternehmenseigene FuE. Um die Forschungsaktivitäten weiter zu steigern und die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft zu stärken, fordert der BITKOM eine steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung, wie sie in anderen bedeutenden Industrienationen wie den USA, Japan und Frankreich üblich ist. Eine solche Förderung würde besonders kleinen und mittelständischen Unternehmen zugutekommen.

Mehr als jedes zweite ITK-Unternehmen (55 Prozent) konnte 2011 seine Umsatzrendite steigern, bei fast jedem dritten (29 Prozent) blieb sie konstant. Die Eigenkapitalquote ist bei jedem zweiten Unternehmen (50 Prozent) gestiegen, bei mehr als jedem dritten (37 Prozent) lag sie auf Vorjahresniveau. „Daran zeigt sich, wie finanziell solide unsere mittelständischen Technologieunternehmen aufgestellt sind“, sagt Bonn. „Deutlich wird aber auch, dass die ITK-Mittelständler sich für unsichere Zeiten wappnen, in denen Wachstum und Finanzierung schwieriger werden.“

Bei der Finanzierung greifen die ITK-Unternehmen aufgrund einer insgesamt positiven Entwicklung der Branchenkonjunktur überwiegend auf die Innenfinanzierung aus ihrer Geschäftstätigkeit zurück. Diese Finanzierungsquelle wird von mehr als 80 Prozent aller Unternehmen als wichtig bezeichnet und hat damit in der ITK-Branche noch größere Bedeutung als in anderen Industrien. Die klassische Kreditaufnahme ist trotz Finanzkrise nur für 15 Prozent der ITK-Unternehmen im vergangenen Jahr schwieriger geworden. Neun Prozent der Unternehmen geben dagegen an, Erleichterungen bei der Kreditaufnahme wahrgenommen zu haben. Vor allem für kleine und junge Unternehmen mit weniger als einer Million Euro Umsatz ist die Situation allerdings deutlich angespannter: Mehr als ein Viertel (27 Prozent) dieser Unternehmensgruppe klagen über Schwierigkeiten beim Kreditzugang. „In der ITK-Industrie bestätigt sich ein Trend, der für die deutsche Wirtschaft insgesamt sichtbar ist: Je kleiner das Unternehmen, desto größer die Schwierigkeiten beim Kreditzugang“, sagt Bonn.

 

Quelle: www.bitkom.org

Stand: 31/08/12

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30. August 2012 4 30 /08 /August /2012 20:00

24. November 1984: Die Hacker schlugen zu: Der Chaos Computer Club drang in das BTX-System der Deutschen Bundespost ein, überwies 135.000 DM auf sein eigenes Konto und meldete anschließend den Vorfall...

Hier noch ein Video zum Thema: Der legendäre BTX-Hack (Heute Journal)


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30. August 2012 4 30 /08 /August /2012 16:00

internet 20m

Das Internet wird als Bildungsmedium für private und berufliche Zwecke massiv an Bedeutung gewinnen. Das kündigt der Hightech-Verband BITKOM vor dem Hintergrund von Untersuchungen des europäischen Statistikamtes Eurostat an. Bereits heute nutzen 58 Prozent der Bundesbürger regelmäßig Online-Lexika oder Wikis. Im EU-Vergleich liegt Norwegen mit 70 Prozent an der Spitze, vor Luxemburg mit 67 Prozent und Finnland mit 63 Prozent. Es folgen Großbritannien und Deutschland mit je 58 Prozent. Zudem informieren sich 36 Prozent der Deutschen im Internet über Ausbildungs-, Weiterbildungs- oder sonstigen Kursangebote. „Das Internet dient quer durch alle Bevölkerungsschichten und Altersgruppen als wichtiges Medium zur Verbesserung des persönlichen Wissens“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Das Internet entwickle sich hin zum Bildungsmedium, das Lehrende und Lernende aktiv unterstützt.

Dabei geht der Trend zu einer Mischung aus Präsenzlernen und Online-Lernen. „Die Erfahrungen haben gezeigt, dass Menschen nicht allein, sondern auch am Computer zusammen mit anderen lernen wollen“, sagte Kempf. Ein entscheidender Faktor für den Erfolg internetgestützten Lernens sei der Austausch mit Lehrkräften und Mitlernenden. Ein Beispiel im universitären Bereich sind die neuen Online-Kurse des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts. Innerhalb weniger Wochen nach dem Start meldeten sich weltweit mehr als 5.000 Interessenten an, um eine Vorlesung von SAP-Gründer Hasso Plattner zu hören. Geradezu legendär sind inzwischen die Angebote des deutschstämmigen Stanford-Professors Sebastian Thrun, dessen Kurse zu Künstlicher Intelligenz von mehr als 200.000 Menschen belegt wurden.

Dementsprechend engagiert sich BITKOM verstärkt im Bereich E-Learning. Dies wird auch durch die Integration des ehemals selbständigen Verbands D-ELAN in den BITKOM deutlich. Der BITKOM bündelt im Arbeitskreis Learning Technologies das Know-how der Branche u.a. zu den Themen Social Learning, Mobile Learning und Qualität. Zudem ist der BITKOM Partner der deutschlandweit wichtigsten E-Learning-Messe LEARNTEC in Karlsruhe.

Quelle: www.bitkom.org

Stand: 30/08/12

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28. August 2012 2 28 /08 /August /2012 15:33

Der deutsche Markt für Unterhaltungselektronik wächst in diesem Jahr voraussichtlich um 2,3 Prozent auf fast 13 Milliarden Euro. Insbesondere der Absatzboom bei Flachbildfernsehern trägt zu diesem Plus bei. Zum ersten Mal werden in Deutschland innerhalb eines Jahres über 10 Millionen Fernsehgeräte verkauft. Das ergab eine aktuelle Studie der GfK Konsumforschung für den Hightech-Verband BITKOM. Der BITKOM stellte die neuen Zahlen eine Woche vor dem Start der Internationalen Funkausstellung (IFA) vor. „Die Nachfrage nach Unterhaltungselektronik ist trotz der sich abkühlenden Gesamtkonjunktur ungebrochen“, sagte Ralph Haupter vom BITKOM-Präsidium. „Innovative Produkte wie Smart TV, 3D-Fernsehen und hochwertige Digitalkameras treiben den Markt.“

Innerhalb der Unterhaltungselektronik stehen Flachbild-Fernseher für fast die Hälfte (49 Prozent) der Umsätze. Die Verkaufszahlen steigen voraussichtlich um 7,7 Prozent auf 10,2 Millionen TV-Geräte, der Umsatz um 6,1 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro. Der Durchschnittspreis für Fernseher bleibt dank des Trends zu neuen Funktionen wie 3D oder Internetfähigkeit weitgehend stabil. Die Verbraucher geben im Schnitt 613 Euro für ein Fernsehgerät aus, im Vorjahr waren es 623 Euro. Vor allem internetfähige Fernseher boomen. Wurden im vergangenen Jahr noch 3,4 Millionen so genannte Smart-TV-Geräte verkauft, werden es dieses Jahr voraussichtlich 4,9 Millionen sein. „Erst vor wenigen Jahren haben digitale Flachbildfernseher die analogen Röhrenfernseher verdrängt, nun verdrängen die internetfähigen die nicht-vernetzbaren Geräte“, sagte Haupter. Im kommenden Jahr werden zum ersten Mal mehr Smart-TV-Geräte verkauft als Fernseher ohne Internet-Anschluss. Ein Vorteil der internetfähigen Geräte: Bislang waren die Funktionen von Fernsehern, Receivern und Co. beim Kauf festgelegt, heute können neue Funktionen dank Apps und Updates vom Verbraucher unkompliziert nachgerüstet werden.

Einen Nachfrageboom gibt es auch bei Blu-ray-Playern, dem Nachfolger der DVD. Der Absatz wächst um 41 Prozent auf rund 2 Millionen verkaufte Geräte. Gründe sind vor allem die sinkenden Durchschnittspreise, der Erfolg der hochauflösenden Fernseher und das große Filmangebot auf Blu-ray-Disks. Im Jahresvergleich sinkt der Durchschnittspreis für Blu-ray-Spieler um fast ein Sechstel von 163 auf 137 Euro.

Bei Digitalkameras ist die Preisentwicklung umgekehrt. Die deutschen Verbraucher geben in diesem Jahr durchschnittlich 224 Euro für ein Gerät aus, nach 206 Euro im Vorjahr. Das Marktvolumen wächst um 2,8 Prozent auf 1,75 Milliarden Euro. „Der Trend im Foto-Markt geht eindeutig zu hochwertigen Geräten. Handy-Kameras werden immer leistungsfähiger. Wer sich heute zusätzlich eine Digitalkamera kauft, legt meist Wert auf besonders hohe Qualität und eine gute Ausstattung“, sagte Haupter. Im Trend liegen insbesondere Systemkameras. Sie sind klein und handlich wie eine digitale Kompaktkamera, dank ihrer Wechselobjektive aber qualitativ vergleichbar mit sehr viel größeren Spiegelreflexkameras.

Eine Sonderkonjunkturgibt es seit vergangenem Jahr bei den Set-Top-Boxen. Das analoge Satellitenfernsehen wurde zum 1. Mai 2012 abgeschaltet. Viele Verbraucher mussten sich neue Empfänger kaufen. 2011 und 2012 wurden und werden jeweils 7 Millionen Set-Top-Boxen abgesetzt, 2010 waren es noch 6,2 Millionen.

Nach der Digitalisierung findet derzeit mit der Vernetzung ein erneuter Umbruch in der Branche statt. „Das Internet hält Einzug in die Unterhaltungselektronik und bringt einen neuen Innovationsschub“, sagte Haupter. So werden Musik oder Filme aus dem Internet direkt auf Fernseher oder Stereoanlage gezogen. Oder es können Zusatzfunktionen von Geräten aus dem Internet nachgeladen werden. Die früheren Trennlinien zwischen der IT- und Telekommunikationsbranche einerseits und der Unterhaltungselektronik andererseits verschwinden. Haupter: „Digitale Alleskönner wie Smartphones und Tablet Computer stellen den Markt für Consumer Electronics vor grundsätzliche Herausforderungen. Private und berufliche Nutzung der Geräte lassen sich immer weniger unterscheiden – und damit beginnt eine ganz neue Phase der Konvergenz.“

Quelle: www.bitkom.org

Stand: 22/08/12

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19. August 2012 7 19 /08 /August /2012 01:49

28. August 1988: Tragisches Unglück beim Flugtag in Ramstein. 67 Flugschaubesucher sowie 3 Piloten starben, als zwei Militärflugzeuge der italienischen Kunstflugstaffel Frecce Tricolori während eines Flugmanövers kollidierten. Der US-Fliegerhorst im rheinland-pfälzischen Ramstein-Miesenbach bei Kaiserslautern verwandelte sich in Sekunden in ein flammendes Inferno. 1.000 Menschen wurden auf der Ramstein Air Base verletzt, viele von ihnen erlitten schwerste Verbrennungen.

 

Laut US-Militärs soll es keine toten Soldaten gegeben haben – allerdings wird dies stark begezweifelt, da Augenzeugen auch von toten US-Soldaten berichteten.

 

Die Unfallopfer wurden auf Krankenhäuser im gesamten Bundesgebiet sowie einer Spezialklinik in Frankreich verteilt, Die Zahl der Toten und Verletzten stieg von Stunde zu Stunde...

 

Unglücksursache soll ein Pilotenfehler gewesen sein.


Video / Movie: Ramstein Airbase Disaster / 28.8.1988 (Tagesschau)

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17. August 2012 5 17 /08 /August /2012 01:38

26. April 1986 - ereignete sich im Kernkraftwerk Tschernobyl nahe der Stadt Pripyat (Ukraine) die Katastrophe von Tschernobyl. Sie gilt als eine der schlimmsten Umweltkatastrophen aller Zeiten.

Hier ein spannendes Video daz
u.


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13. August 2012 1 13 /08 /August /2012 21:31

16. August 1977 - Die Welt in Trauer: Am 16. August 1977 starb Elvis Presley in Memphis, US-Bundesstaat Tennessee: Man fand den „King of Rock’n’Roll“ auf dem Boden seines Badezimmers.

Weitere Informationen siehe Video.

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2. August 2012 4 02 /08 /August /2012 07:30

10. September 1983 - Technischer KO: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf um den Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Scott Frank im Harrah's Marina Hotel Casino, Atlantic City, New Jersey, USA, durch technischen KO.



 

Quelle: Zeitsprung

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1. August 2012 3 01 /08 /August /2012 01:39

5. September 1977 - wurde im noblen Kölner Stadtteil Lindental Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer von Personenschützer von der Arbeit nach Hause chauffiert. Dem Konvoi Schleyers stellt sich ein weißer Mercedes in den Weg. Ein Paar schiebt einen Kinderwagen auf die Straße.

Plötzlich wird das Feuer auf den  Konvoi eröffnet. Die drei Personenschützer werden von mehr als 100 Kugeln getroffen. Beim Beschuss starb auch der Chauffeur. Hanns Martin Schleyer wurde von den RAF-Terroristen verschleppt, um die Bundesregierung zu erpressen und später ermordet.

Quelle: Zeitsprung

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